Gedankenimpuls der Salonnière

Wem gehört eigentlich unsere Zeit? Uns selbst, oder dem Zeitgeist, der sie uns vorgibt?

Schon vor über hundert Jahren galt Eile als Tugend, Stillstand fast als Sünde und bis heute rechtfertigen wir uns kaum je dafür, wenn wir schnell sind, wohl aber, wenn wir langsam sind. Vielleicht haben wir dabei etwas ganz Grundlegendes verlernt: einfach nichts zu tun, ohne das Gefühl, etwas zu versäumen. Was, glaubt ihr? Ist Muße heute noch möglich, oder ist sie längst zu einem Privileg geworden, das sich nur noch wenige leisten können?

Gedanken aus dem Salon